

Für Privatpersonen mit Umzug nach Thailand, Rückkehrer:innen sowie Retouren (Thailand → DACH): Seefracht-Umzugsgut im Container – organisiert mit Packlisten-/Dokumentenmanagement und Zollkoordination.
Door-to-door bedeutet: einmal beladen, einmal entladen – weniger Umladungen, weniger Risiko für Schäden und weniger typische Zusatzkosten durch Zwischenhandling.
FCL = ganzer Container nur für Sie.
Exklusiver Container nur für Ihr Umzugsgut, verplombt und ohne Mitladung. Sinnvoll bei kompletten Haushalten oder wenn Sie maximale Kontrolle und Schutz möchten.
Partnercontainer = Container teilen, gemeinsame Verladung.
Sie teilen sich einen Container mit wenigen anderen Kunden. Die Besonderheit: Partnercontainer werden nach vorheriger Absprache gemeinsam beladen und am Zielort bei einem der Partner gemeinsam entladen. Diese Option ist besonders kosteneffizient bei mittleren Teilmengen, für die ein eigener FCL-Container nicht nötig ist.
LCL/Sammelcontainer = Teilmenge im Sammelcontainer, Konsolidierung im Lager.
Für kleinere Mengen (z. B. Kartons, Möbel, Paletten), die im Sammelverkehr laufen. Ablauf und Kostenlogik weichen vom FCL deutlich ab.
Sie stellen einen eigenen Container. Dafür braucht es klare Identifikation und Unterlagen (z. B. SOC Declaration, Container-Identnummer).
Praktisch wichtig bei SOC: Stellplatz + Absperrung für die Gestellung (Zufahrt/Traglast beachten), Anlieferung i. d. R. per Sattelschlepper, je nach Standort Kran/Seitenlader zum Absetzen – auch in Thailand einzuplanen.
| Container | Innenlänge | Innenbreite | Innenhöhe | Volumen |
|---|---|---|---|---|
| 20′ Standard (Dry/GP) | ca. 5,90 m | ca. 2,35 m | ca. 2,39 m | ca. 33 m³ |
| 40′ Standard (Dry/GP) | ca. 12,03 m | ca. 2,35 m | ca. 2,39–2,40 m | ca. 67–68 m³ |
Vom ersten Volumencheck bis zur Zustellung in Thailand – so läuft Ihr Containertransport ab:
Schätzwert ist ausreichend – es geht um die passende Containergröße und erste Planung.
Vorlage nutzen; Foto/Scan per E-Mail oder WhatsApp ist möglich. Handschriftliche Listen können in ein Export-Format übertragen werden.
Große Stücke zuerst, Hohlräume füllen, gegen Verrutschen/Kippen sichern (Spanngurte/Laschen, Kartons als Füllmaterial).
Sie erhalten eine Sendungsverfolgung für den gesamten Transportweg Ihres Containers nach Thailand.
ID-Card/Personalausweis und Reisepass als Foto. Ein einfaches Handyfoto genügt. Originale müssen nur von zurückkehrenden thailändischen Staatsangehörigen vorgelegt werden.
Zollprozess und Kommunikation mit Agentur und Behörden; optional Zwischenlagerung in Bangkok, wenn Wohnung/Haus noch nicht bezugsfertig ist.
Für die Einfuhr wird u. a. unterschieden, ob es sich um persönliche Effekte (privater Gebrauch) oder um Haushalts-/Wohnungsausstattung im Rahmen eines Wohnsitzwechsels handelt. Relevante Punkte sind Zustand (gebraucht/neu), Menge („reasonable quantities") und das Einfuhrfenster rund um Ihre Einreise.
Lithium-Batterien gelten transportrechtlich als Gefahrgut. Lose Akkus und Powerbanks sind je nach Reederei häufig eingeschränkt oder nur über einen Gefahrgutprozess akzeptiert.
Mehrfachstücke pro Gerätekategorie können bei Umzugsgut kritisch sein (z. B. wenn es „gewerblich" wirkt). Eine saubere, plausible Packliste reduziert Rückfragen und Verzögerungen.
Wertgegenstände und hohe Gesamtwerte sollten nachvollziehbar deklariert werden (Beschreibung, Stückzahl, realistischer Zeitwert). Das hilft bei Zollrückfragen und beim Thema Wertschutz/Versicherung.
Je nach Ablauf können zusätzliche Gebühren entstehen, z. B. Terminal-Lagergebühren, Demurrage/Detention, Sonderinspektion, Reinigung oder behördliche Sonderprozesse bei genehmigungspflichtigen Waren. Eine Sendungsprüfung durch die Spedition erfolgt nicht; die Verantwortung für korrekte Inhalte liegt bei den Versender:innen.
Hinweis: Zollregeln können sich ändern; verbindlich sind die offiziellen Vorgaben der thailändischen Zollbehörden.
Optionale Transportversicherung (DTV, eingeschränkte Deckung) ist möglich, meist auf Zeitwert. Voraussetzung ist eine Packliste mit Einzelwerten.
Kontaktieren Sie uns per Telefon, E-Mail oder WhatsApp – wir begleiten Sie auf dem kompletten Transportweg.
Jetzt unverbindlich anfragenDie reine Seefracht von einem deutschen Hafen (z. B. Hamburg oder Bremerhaven) nach Laem Chabang dauert in der Regel 4–6 Wochen. Dazu kommt jeweils etwas Zeit für den Vorlauf (Transport zum Hafen) und den Nachlauf (Zollabfertigung + ggf. Inlandstransport in Thailand). Insgesamt sollten Sie mit ca. 6–10 Wochen door-to-door rechnen.
Die Kosten hängen von Containergröße, Start- und Zielort, Saison und gewünschten Zusatzleistungen ab. Als grobe Orientierung: Ein 20′-Container door-to-door liegt je nach Strecke oft im Bereich von einigen Tausend Euro. Dazu können Zollgebühren, Lagerkosten und optionale Versicherung kommen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot auf Basis Ihrer konkreten Angaben.
Selbstbeladung ist der Standard und spart Kosten – der Container wird vor Ihre Tür gestellt und Sie haben in der Regel genügend Zeit zum Beladen. Alternativ kann eine professionelle Beladung gegen Aufpreis organisiert werden, z. B. wenn schwere Möbel oder empfindliche Gegenstände gesichert werden müssen.
Für die Zollabfertigung in Thailand werden Ihre Dokumente benötigt (Reisepass, ID-Card als Foto). Sie müssen nicht zwingend persönlich vor Ort sein – die Abwicklung läuft über unsere lokale Zollagentur. Falls Ihre Wohnung noch nicht bezugsfertig ist, bieten wir eine Zwischenlagerung in Bangkok an.
Grundsätzlich ausgeschlossen sind: Waffen, Munition, Drogen, verderbliche Lebensmittel, lebende Tiere und Güter unter besonderer Exportkontrolle. Lose Lithium-Akkus und Powerbanks sind als Gefahrgut eingeschränkt und erfordern ggf. einen Sonderprozess. Auch bei mehreren gleichartigen Elektrogeräten kann es zu Rückfragen kommen. Im Zweifelsfall vorab klären.
Das hängt davon ab, ob Ihre Waren als persönliches Umzugsgut eingestuft werden. Gebrauchte Gegenstände in angemessener Menge können unter bestimmten Voraussetzungen zollfrei oder zollermäßigt eingeführt werden – zum Beispiel wenn Sie Ihren Wohnsitz nachweislich nach Thailand verlegen. Neuware oder gewerblich wirkende Mengen werden in der Regel regulär verzollt.
Wenn Ihr Volumen für einen vollen 20′-Container (ca. 33 m³) deutlich zu groß für LCL, aber kein ganzer FCL nötig ist, kann ein Partnercontainer die wirtschaftlichste Lösung sein. Sie teilen sich die Kosten, die Verladung bleibt getrennt, und die Ware wird nicht mit fremdem Stückgut gemischt. Wir suchen einen passenden Partner für Sie.
Ein grober Schätzwert genügt für die erste Planung. Als Faustregel: Ein typischer 2–3-Zimmer-Haushalt füllt in der Regel einen 20′-Container. Bei größeren Haushalten oder vielen sperrigen Möbeln kann ein 40′-Container sinnvoll sein. Erstellen Sie eine Packliste mit den größten Stücken – wir helfen Ihnen bei der Volumeneinschätzung.