

Von der Packliste bis zur Zustellung in Ho Chi Minh City oder Hanoi – alles, was zwischen dem Packen in Europa und dem Entladen in Vietnam passiert.
Transportwege: Seefracht/Luftfracht, FCL/LCL und Partnercontainer nach Vietnam.
Zoll & Dokumente: Persönliche Gegenstände vs. Neuware, Decree 134/2016 und typische Stolpersteine.
Transit: Umladung, Zwischenhäfen (Singapur, Port Klang), Laufzeiten und Risiken.
Zeitplan: Strukturierte Planung in ca. 8–12 Wochen, Gesamtdauer 8–14 Wochen door-to-door.
Hinweis: Zoll- und Einfuhrvorschriften können sich ändern. Verbindlich sind das General Department of Vietnam Customs (Tổng cục Hải quan) sowie die aktuellen Reederei-Vorgaben.
Teilumzug oder kompletter Hausstand? Volumen grob schätzen.
Zugang, Etage, Aufzug, Zufahrt für Lkw prüfen – besonders in engen Gassen in Hanoi oder HCMC.
Containerart festlegen: FCL, LCL oder geteilter Container.
Zwingende Grundlage für Zollanmeldung und Versicherung.
Lithium-Akkus, Druckbehälter, Spraydosen, bestimmte Chemikalien.
Passkopien, Inventarlisten, ggf. Aufenthalts- oder Importnachweise.
Material beschaffen, feuchtigkeitsgeschützt packen (Trockenmittel, Rostschutz).
Container beladen, Dokumente übergeben.
Tracking verfolgen, Umladungen verstehen, Puffer einplanen.
Zollabfertigung, Zustellung, Entladung, Nachweise sichern.
Eigener, verplombter Container – maximaler Schutz, kein Mischgut. Sinnvoll ab ca. 15–20 m³. Laufzeit: mehrere Wochen, Containerklima erfordert sorgfältige Verpackung.
Mehrere Sendungen teilen sich einen Container. Günstiger bei wenig Volumen, dafür mehr Umschlagpunkte und etwas höheres Handlingrisiko.
Zwei Parteien teilen einen Container mit getrennter Verladung – Kompromiss zwischen Exklusivität und Kosteneffizienz.
Eignet sich für Erstausstattung, Laptops oder Arbeitsunterlagen. Kurze Laufzeit, aber hohe Kosten und strengere Gefahrgutregeln (besonders Batterien und Flüssigkeiten).
Vietnamesische Zollbehörden unterscheiden strikt zwischen persönlichen Gebrauchsgegenständen und kommerzieller Ware. Gemäß Decree 134/2016/ND-CP (Art. 7) können sowohl gebrauchte als auch neue Gegenstände für den persönlichen Bedarf unter die Zollbefreiung fallen – sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.
Vorsicht: Waren in Originalverpackung mit Rechnungen erwecken sofort den Eindruck kommerzieller Einfuhr. Eine klare, konsistente Inventarliste hilft, Missverständnisse zu vermeiden.
Lithium-Akkus (striktes Verbot): Powerbanks, E-Bike-Akkus, Laptops – wegen Brandgefahr in Seefracht absolut verboten. Keine Ausnahmen.
Mehrfach gleiche Elektrogeräte: Werden schnell als „kommerziell" eingestuft. Doppelungen auf ein sinnvolles Maß begrenzen.
Hochwertige Einzelstücke: Uhren, Schmuck, Kamera-Equipment exakt deklarieren und Belege bereithalten.
Artenschutz & Arznei: CITES-Produkte oder verschreibungspflichtige Medikamente in großen Mengen verboten oder genehmigungspflichtig.
Für die Zollabfertigung benötigen Sie: Reisepass (Kopie/ggf. Original), detaillierte Packliste (idealerweise EN + VN), Bill of Lading (B/L), ggf. Versicherungsdokumente und Vollmacht für Zollagenten.
Ergänzend je nach Fall: Arbeitsvertrag, Mietvertrag, Arbeitgeberschreiben. Einige lokale Zollstellen können beglaubigte Übersetzungen ins Vietnamesische verlangen.
Ihr Vorteil bei uns: Wir verlangen für die Zoll-Vorbereitung keinen riskanten Postversand Ihrer Originaldokumente – ein lesbares Smartphone-Foto Ihrer Dokumente genügt uns völlig.
Typische Umschlagpunkte: Singapur, Port Klang (Malaysia), Colombo (Sri Lanka). Direktverbindungen nach HCMC (Cat Lai) oder Hai Phong existieren, sind aber nicht auf jeder Route verfügbar.
Was im Transit passieren kann: Containerslots verschieben sich (Roll-Over), Hafenstau, Wetter, Sicherheitsprüfungen. Tracking-Events können zeitweise „stehen bleiben" – ohne dass ein Problem vorliegt.
Door-to-door vs. Port-to-port: Bei Door-to-door sind alle drei Abschnitte (Vorlauf, Hauptlauf, Nachlauf inkl. Zoll) organisiert. Port-to-port in Vietnam ist für Privatpersonen wegen Sprachbarriere und Zoll-Komplexität nicht empfehlenswert.
Tipp: Planen Sie immer einen Zeitpuffer ein und transportieren Sie essentielle Dinge im Reisegepäck oder per Luftfracht. Zusatzkosten können durch Lagergebühren, Demurrage/Detention, Sonderinspektionen oder Reinigung entstehen.
Karton-/Raumnummer + Inhalt (Einzelbezeichnung, nie „Diverses")
Menge, Material und Zustand (gebraucht/neu)
Grober Zeitwert pro Position
Bei Elektronik: optional Seriennummern
Im Container schwanken Temperatur und Luftfeuchtigkeit massiv. Verwenden Sie Trockenmittel (Silicagel-Beutel oder Container-Trockenmittel), verpacken Sie Metallteile mit Rostschutz und nutzen Sie luftdichte Folien. Holzverpackungen müssen ggf. ISPM-15-behandelt sein.
Beladung: Schwere Stücke zuerst und bodennah. Hohlräume mit Kartons oder Polster auffüllen. Spanngurte und Kantenschutz für empfindliche Möbel. Ordentliche Beladung erleichtert auch Zollinspektionen.
Vorlauf und Abholung im DACH-Raum
Seefracht (abhängig von Containerart und Volumen)
Hafen- und Terminalgebühren (THC)
Zollabfertigung und Agenturkosten in Vietnam
Nachlauf und Zustellung an die Zieladresse
Laufzeiten: Seereise Europa–Vietnam ca. 4–6 Wochen (je nach Transshipment). Zollabfertigung + Zustellung: 1–3 Wochen. Gesamt door-to-door: typischerweise 8–14 Wochen. Saisonale Faktoren (Taifun-Saison) oder Hafenauslastung können die Dauer beeinflussen.
Ablauf in Vietnam: Dokumentenprüfung durch den Zoll → ggf. physische Inspektion (in Vietnam nicht unüblich) → Freigabe → Zustellung an die Zieladresse.
Plombe prüfen (FCL): Plombennummer identisch mit B/L?
Äußere Schäden sofort fotografisch dokumentieren
Zähl-Check anhand der Packliste während der Entladung
Auffälligkeiten sofort dem Spediteur und Versicherung melden
Zu spät starten: Dokumente und Packliste sollten Wochen vor dem Versand fertig sein – nicht Tage.
Verbotene Güter übersehen: Lithium-Akkus, Sprays, Druckbehälter landen „aus Versehen" im Container.
Unklare Wertangaben: Vage oder widersprüchliche Inventarliste → Rückfragen und Zollverzögerungen.
Kein Zeitpuffer: Hafenstau, Umladung oder fehlende Dokumente können Wochen kosten.
Zu viel Neuware: Originalverpackungen ohne Gebrauchsspuren → Verdacht kommerzieller Einfuhr.
Wir koordinieren Ihren Containerumzug von der Abholung bis zur Zustellung – mit digitaler, sicherer Dokumentenabwicklung. Keine Originale per Post nötig.
Jetzt unverbindlich anfragenVon der Abholung in Europa bis zur Zustellung in Vietnam vergehen typischerweise 8–14 Wochen. Die reine Seereise dauert ca. 4–6 Wochen (je nach Transshipment). Zollabfertigung und Nachlauf in Vietnam können 1–3 weitere Wochen beanspruchen.
Verboten sind Drogen, Waffen, pornografische Materialien und CITES-Produkte. Besonders wichtig: Lithium-Akkus (E-Bikes, Laptops, Powerbanks) sind wegen Brandgefahr im Container absolut verboten.
Ja, zwingend. Vage Bezeichnungen wie „Diverses" führen in Vietnam unweigerlich zu Zollinspektionen und extremen Verzögerungen. Listen Sie jeden Gegenstand einzeln auf – mit Zustand, Menge und geschätztem Zeitwert.
Nein! Im Gegensatz zu vielen anderen Speditionen verlangen wir keinen riskanten internationalen Postversand Ihres Reisepasses. Ein hochauflösendes Smartphone-Foto reicht uns für die Vorabwicklung völlig aus.
Ihr Container wird in einem asiatischen Zwischenhafen (z. B. Singapur) von einem großen Mutterschiff auf ein kleineres Zubringerschiff (Feeder) umgeladen, das dann vietnamesische Häfen ansteuert. Das ist gängige Praxis und verlängert die Laufzeit leicht.
FCL (eigener Container) bietet mehr Schutz und weniger Umschlagpunkte – ideal für einen ganzen Hausstand ab ca. 15 m³. LCL eignet sich bei kleineren Mengen (wenige Kartons/Paletten). Für einen kompletten Umzug ist FCL in der Regel die bessere Wahl.
Gebrauchte persönliche Gegenstände können nach vietnamesischem Recht (Decree 134/2016/ND-CP) unter bestimmten Voraussetzungen zollbegünstigt eingeführt werden, sofern Aufenthaltsstatus (Arbeitsvertrag/Visum) korrekt belegt ist.
Verwenden Sie Container-Trockenmittel und Silicagel-Beutel. Empfindliche Gegenstände in Schutzfolien verpacken, Metallteile mit Rostschutz behandeln. Auf der Route nach Vietnam schwanken Temperatur und Luftfeuchtigkeit stark.
Prüfen Sie vorab, ob ein Lkw die Zieladresse erreichen kann. Enge Gassen (besonders in Hanoi/HCMC), niedrige Durchfahrten oder fehlende Aufzüge können die Zustellung erschweren und Zusatzkosten verursachen. Informieren Sie Ihren Spediteur frühzeitig über die örtlichen Gegebenheiten.